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25 Jahre Freundschaft Kerpen Eifel

mit Kerpen / Erft


Eine Städtepartnerschaft von unten: Vor 25 Jahren haben die Bürger von Kerpen (Eifel) und der Stadt Kerpen im Rhein-Erft-Kreis Freundschaft geschlossen.

Am Samstag den 25.08.2012 wurde aus diesem Anlass feierlich ein Denkmal enthüllt.


200 Kerpener aus beiden Orten feiern vor dem Bürgerhaus in der Eifel die Partnerschaft, die bis heute nicht offiziell abgesegnet ist. "Diese Freundschaft wurde nicht von oben verordnet", sagt Ortsbürgermeister Rudolf Raetz. "Das war damals einzig und allein die Idee der Bürger."Die Namensgleichheit der Orte gab des öfteren Anlass zur Verwirrung, erinnert sich Jakob Jansen, der Vorsitzende des Karnevalsvereins Schwarz-Gold aus Kerpen im Rhein-Erft-Kreis. So seien Postsendungen und Pakete regelmäßig falsch zugestellt worden. "Aber Kontakte gab es keine."

Die Karnevalisten von der Erft zog es zu alljährlichen Ausflügen nach Schalkenmehren. Am 27. September 1987, während einer Wanderung um das Maar, beschlossen die Narren, sich die "anderen" Kerpener aus der Nähe anzuschauen: "Die Mitglieder von Schwarz-Gold, allen voran der Ehrenpräsident Johannes Opperkalski und der heutige Landrat Werner Stump, fielen an diesem Tag über das Idyll Kerpen (Eifel) her", erzählt Jakob Jensen. "Das war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft."Die fröhliche Truppe aus dem Rheinland stieß in dem Eifelort auf wenig Gegenwehr: Schließlich ist der Karneval auch in der Region ein beliebter Brauch.


Schon bald war klar, dass dieser Besuch nicht der letzte bleiben sollte. Am Samstag erinnern sich viele der Festgäste an das was dann folgte: gemeinsame Jugendzeltlager und Kappensitzungen, ungezählte gegenseitige Besuche und Veranstaltungen, die die Freundschaft vertieften. Unvergessen bleibt die Spende eines Kanaldeckels aus der Kolpingstadt Kerpen an Kerpen in der Eifel. "Im Rahmen unserer Feier zum 20. Jahrestag der Partnerschaft haben wir den Kanaldeckel mit dem Stadtwappen in unserem Neubaugebiet verlegt", erinnert sich Rudolf Raetz.


Neben den Bürgern und Karnevalisten aus der Kolpingstadt ist Bürgermeisterin Marlies Siegburg angereist, "Es ist eure Freundschaft, die wir alle hier feiern", sagt sie in ihrer kurzen Ansprache. "Normalerweise kommen Bürgermeister nicht zu einer Silberhochzeit, aber diese hier ist eine absolute Ausnahme."


Auch Heike Bohn, Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Hillesheim, greift das Bild einer Ehe auf: "Gute Ehen und Freundschaften müssen gelebt und gepflegt werden, und das funktioniert in diesem Fall hervorragend", sagt sie. "Vielleicht auch deshalb, weil euch diese Freundschaft nicht von Bürgermeistern vorgesetzt wurde".


In Kerpen/Eifel erinnern nun drei Basaltsteine, an denen eine Plakette angebracht ist, an den Beginn der Partnerschaft vor 25 Jahren.


Schwarz-Gold Kerpen