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Kurzum:

Alles passt. Die Kerpener haben sich wieder mächtig ins Zeug gelegt und auch an viele Details gedacht, um ihr Dorf und die vielen Aktivitäten in gerade einmal zwei Stunden von ihrer besten Seite zu präsentieren. Wenn dann an einer Stelle Arbeiter gerade einen Hof erneuern und an einer anderen Stelle just ein altes Haus neu gestrichen wird, dann erleben die Jurymitglieder der Sonderklasse (siehe Extra) hautnah mit, dass im Burgdorf alles andere als Stillstand herrscht. Das zeigt auch der gute Besuch am Donnerstagmorgen: Gut zwei Dutzend Kerpener begleiten die Jury bei ihrer Besichtigungstour durchs Dorf - bei gutem Spätsommerwetter



Das alles hat Eindruck hinterlassen, wie Juryvorsitzender Franz Kattler bestätigt: "Das Dorf hat uns gut gefallen." Vor allem hat ihm und seinen Kollegen imponiert, dass Kerpen "konsequent bei Neubauten und Umbauten an seinen Zielen festgehalten hat".Das Ergebnis: kein Wildwuchs, sondern ein einheitliches Erscheinungsbild. Bauexpertin und Dorfplanerin Rosa Vollmuth bescheinigte den Dorfverantwortlichen daher nicht von ungefähr "sehr, sehr gute Arbeit". Konkret sagte sie: "Einerseits wird die Historie gepflegt und herausgestellt und das Regionaltypische bewahrt, andererseits die Neubauten harmonisch integriert. Der besondere Geist des Ortes ist überall spürbar."



Auf dieses Lob gab es - nach Abreise der Jury - dann auch gleich einmal einen Geist, oder besser: Schnaps. Ortsbürgermeister Rudolf Raetz sagte: "Den haben wir uns verdient. Schließlich haben sich viele Leute viel Arbeit gemacht." Angesprochen auf das Lob der Jury meinte er: "Ich bin sehr zufrieden mit unserem Auftritt, und ich denke, dass wir eine gute Platzierung erzielen können." Über das Jahr 1993 wollte Raetz gestern Morgen aber nicht weiter reden. Da wurde Kerpen sogar Europameister im Dorfwettbewerb.


Landesentscheid



Quelle: Trierischer Volksfreund


Professionell und von seiner besten Seite hat sich Kerpen beim Besuch der Landeskommission des Dorfwettbewerbs gezeigt. Die Jury hat das mit viel Lob honoriert. Mitte September wird bekanntgegeben, wer zum Bundesentscheid zugelassen wird.


Im Gemeindehaus gibt's Schnittchen mit heimischem Brot und Käse, beim Rundgang durchs Dorf Nussecken am Bäckerladen. Bei der Busrundfahrt (!) zu den weiter außen gelegenen Stellen wie dem Jugendhaus und der zum Hotel umgebauten ehemaligen Strumpffabrik werden die Reisenden mit der Aufschrift "Rundfahrt Gemeinde Kerpen. Unser Dorf hat Zukunft" per Digitalbanner am Bus begrüßt.Und die Wasserschildkröte wartet auf dem Baumstamm im Stausee schon auf die hohen Gäste, was laut Angelvereinschef Wolfgang Bürgel ein "seltenes Schauspiel" ist.


Extra:

Beim Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" gibt es zwei Klassen. In der Sonderklasse starten Orte, die bereits teilgenommen haben, in der Hauptklasse alle anderen. Kerpen hat sich in der Sonderklasse beim Regionalentscheid durchgesetzt und kämpft nun gegen elf weitere Gemeinden um den Landestitel. Mitte September wird das Ergebnis bekanntgegeben, die Preisverleihung ist Anfang November. Es folgt der Bundesentscheid. Die Auszeichnung der Siegergemeinden im Gebietsentscheid Trier findet am Freitag, 7.September, um 16 Uhr im Bürgerhaus der Ortsgemeinde Waxweiler, Luxemburger Straße 29, statt.