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Nicht nur von oben schön: Kerpen hat die Jury des Dorfwettbewerbs beeindruckt und den Sonderpreis gewonnen. Kerpen/Katzwinkel//Wiesbaum/Bolsdorf.

Während Fußballdeutschland nach der Halbfinalniederlage gegen Italien bei der Europameisterschaft am Freitagmorgen unter Katerstimmung leidet, wird in Kerpen gejubelt.

"Ich freue mich sehr und habe sofort alle Mitglieder des Arbeitskreises angerufen. Heute Abend treffen wir uns auf ein Gläschen Sekt. Das haben wir uns verdient", sagt Kerpens Ortsbürgermeister Rudolf Raetz, nachdem er die Nachricht über den Sieg beim Regionalentscheid des Dorfwettbewerbs erhalten hat.

Kurz vor 10 Uhr habe er zu Hause den Computer angeschaltet und mit seiner Frau gespannt auf die Verkündung des Ergebnisses durch die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier gewartet.


Raetz: "Ich denke, wir fahren jetzt die Früchte unserer Arbeit vieler Jahre ein -und dass wir unseren Weg konsequent eingehalten haben."Strenge Gestaltungssatzung ,damit spielt er auf die strenge Gestaltungssatzung des Ortes an, die eben nicht jedem erlaubt zu bauen und zu renovieren, wie er will.

Die Folge: Einige Interessenten und Bauwillige sind laut Raetz zwar abgesprungen, dafür präsentiert sich der Ort mit viel historischer Bausubtanz nun aber in einem einheitlichen Erscheinungbild. Kurzum: Kerpen ist ein sehr schönes Dorf. Das sieht auch die Jury des Dorfwettbewerbs so.

In ihrer Bewertung hat sie besonders den Erhalt der alten Bausubstanz und die vorbildlichen Renovierungen sowie den Ausbau der touristischen Infrastruktur gewürdigt.100 Arbeitsplätze entstandenIn der Begründung hieß es unter anderem: "Kerpen ist ein Dorf, das dank seiner Lage, seiner historischen Burganlage sowie der gotischen Burgkapelle zu einem überregionalen touristischen Anziehungspunkt geworden ist. Tourismus und Gastronomie benötigen ein qualitätvolles Ortsbild, welchem durch viele gute und behutsame Restaurierungen bis hin in die jüngste Vergangenheit Rechnung getragen wurde.


Aber auch sensible Neubauten wie das innerhalb einer geschlossenen Bauweise errichtete Gemeindehaus wurden vorbildlich integriert." Zudem wurde auch der wirtschaftlichen Entwicklung Rechnung getragen. Die Jury meinte dazu: "So werden die öffentlichen touristischen Infrastrukturen wie der Eifelsteig oder der überregionale Radweg profitabel genutzt. In der Gemeinde sind somit rund 100 Arbeitsplätze entstanden."Auf diesem Pfad will die Gemeinde weiterwandeln.

"Ein Investor plant, ein Haus im Ort zu einem kleinen Ferienhotel umzubauen. Daran sieht man, wie attraktiv der Ort ist", sagt Raetz. Und was ist mit dem nächsten Titel? "Nun, wenn man antritt, will man auch gewinnen. Das Problem: Das wollen die anderen auch", sagt Raetz. Er versichert aber, dass die Jury wieder eine "professionelle Präsentation bekommt".Und ähnlich wie die deutschen Fußballer, die gerne an 1996 denken, blicken die Kerpener an 1993 zurück: Denn da wurde das Burgdorf Europameister beim Dorfwettbewerb.


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