Fritz von Wille
Der Maler der Eifel (1860–1941)
Persönlichkeit
Eifelmaler und Burgherr
Fritz von Wille zählt zu den bedeutendsten Landschaftsmalern der Eifel. Am 4. Mai 1860 in Weimar geboren, studierte er an der Düsseldorfer Kunstakademie und wurde maßgeblich durch die Düsseldorfer Malerschule geprägt. Seine frühen Reisen in die Eifel weckten eine tiefe Leidenschaft für die herbe, aber malerische Landschaft der Vulkaneifel.
Lebenswerk
30 Jahre auf der Burg Kerpen
Im Jahr 1911 kaufte Fritz von Wille die Burg Kerpen und richtete dort sein Atelier ein. 30 Jahre, in denen der Maler mit seiner Familie auf der Burg wohnte, waren mehr als eine Episode. Sie haben nicht nur ihn selbst, sondern auch den Ort und seine Bewohner geprägt. Der Name Fritz von Wille ist untrennbar mit Kerpen verbunden.
Von der exponierten Lage auf dem Bergsporn hatte er einen weiten Blick über die Täler und Höhen der Vulkaneifel, die er in zahllosen Gemälden festhielt: frühlingshaft blühende Hänge, dramatische Winterszenen, goldene Herbstwälder und die charakteristischen Vulkankegel der Gegend.
Der Künstler hat die Burg vor dem weiteren Verfall gerettet, mit Leben gefüllt und ein wenig Glanz in die abgeschiedene Südeifel gebracht. Inzwischen gehören Fritz von Wille und seine Bilder ebenso zur Geschichte von Kerpen wie die Burg. Hier ist er bis heute unvergessen.
Text nach: Margot Klütsch
Vermächtnis
Bedeutung
Fritz von Willes Werke befinden sich heute in zahlreichen Museen und Privatsammlungen. Er gilt als der „Maler der Eifel" und hat maßgeblich dazu beigetragen, die Schönheit dieser Landschaft über die Region hinaus bekannt zu machen.
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